Wenn Sie eine deutsche Urkunde im Ausland verwenden möchten, benötigen Sie eine Bestätigung, dass diese Urkunde echt ist. Diese Echtheit einer in Deutschland ausgestellten Urkunde wird entweder durch eine Legalisation oder in bestimmten Fällen durch eine Apostille bestätigt.

Der Präsident des Landgerichts ist zuständig für:

  • Urkunden von Notaren mit Sitz im Bezirk des Landgerichts
  • Gerichtsurkunden (Urteile, Beschlüsse, Erbscheine, Registerauszüge) des Landgerichts und der Amtsgerichte des Landgerichtsbezirks, letztere nach Vorbeglaubigung durch den/ die Direktor/-in des Amtsgerichts
  • Urkunden sonstiger Justizbehörden mit Sitz im Landgerichtsbezirk nach Vorbeglaubigung durch die jeweilige Justizbehörde
  • Beglaubigungen von Übersetzungen vereidigter Dolmetscher/-innen bzw. ermächtigter Übersetzer/-innen, deren persönliche Unterschrift beim Landgericht hinterlegt sind

Apostillen und Legalisationen sind gebührenpflichtig. Die Auslandsbeglaubigung wird bei persönlicher Abholung von der vorherigen Gebührenzahlung abhängig gemacht.

Der anliegende Antragsvordruck kann ausgefüllt - montags bis freitags in der Zeit von 6:45 Uhr bis 15:00 Uhr - bei der hiesigen Poststelle (Justizwachtmeisterei) abgegeben werden oder auf dem Postwege übermittelt werden.

Sprechzeiten für Beglaubigungen im internationalen Urkundenverkehr

Sachbearbeitung (Raum 133):

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:
9:00 Uhr - 12:00 Uhr

zusätzlich Donnerstag:
14:00 Uhr - 15:00 Uhr